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Druckverlust in Leitungen: Wie eine regelmäßige Spülung die Hygiene unterstützt

Druckverlust in Leitungen

In Wassersystemen und Prozessleitungen wird die Wartung oft so lange aufgeschoben, bis Probleme auftreten: Der Wasserdruck sinkt, Filter setzen sich schneller zu oder das Wasser verströmt einen unangenehmen Geruch. Häufig ist die Ursache ein sogenannter Biofilm.

Biofilm ist eine Schicht aus Mikroorganismen, die sich an den Innenwänden von Rohrleitungen festsetzt. Während ein kontinuierliches Desinfektionssystem für kleinere Betriebe oft eine zu große Investition darstellt, ist es dennoch wichtig, den Aufbau dieser Schicht regelmäßig zu kontrollieren. Mit Watter Disinfectant können Sie dies durch eine gezielte Spülung effizient umsetzen.

Wie erkennen Sie Biofilm in Ihrem System?

Da Leitungen von innen nicht einsehbar sind, sollten Sie auf deutliche Anzeichen von Verschmutzung achten:

  • Schleichender Druckverlust: Die Leistung einer Zapfstelle oder Maschine lässt spürbar nach.
  • Verschmutzte Filter: Filter oder Siebe müssen häufiger gereinigt oder ausgetauscht werden als üblich.
  • Geruch und Farbe: Das Wasser weist bei der ersten Entnahme am Tag eine Trübung oder einen unangenehmen Geruch auf.
  • Auffällige Laborproben: Eine Kontrolle zeigt eine erhöhte Keimzahl an, was auf eine Verunreinigung innerhalb des Leitungssystems hindeutet.

Warum eine regelmäßige Spülung mit HOCl?

Viele Betriebe nutzen für das Durchspülen von Leitungen stark konzentrierte Chlorbleichlauge oder aggressive Säuren. Diese können jedoch Dichtungen und bestimmte Metalle in Ihrem System belasten. Zudem ist die Wirkung gegen die schützende Matrix eines Biofilms oft nicht ausreichend.

Watter Disinfectant basiert auf hypochloriger Säure (HOCl) und bietet für die periodische Wartung spezifische Vorteile:

  1. Gezielte Wirkung: HOCl durchdringt die Struktur des Biofilms und reduziert die mikrobielle Belastung direkt an der Quelle.
  2. Materialschonend: Bei Anwendung gemäß den Instruktionen ist das Produkt deutlich weniger aggressiv gegenüber gängigen Leitungsmaterialien und Dichtungen als herkömmliche Chlorlösungen.
  3. Einfache Handhabung: Da das Produkt gebrauchsfertig geliefert wird, entfällt das manuelle Mischen von Konzentraten, was die Anwendungssicherheit erhöht.
  4. Rückstandsarme Zersetzung: Nach der Anwendung zerfällt der Wirkstoff größtenteils zu Wasser und einer geringen Menge Salz. Beachten Sie hierbei stets die lokalen Einleitvorschriften.

Unser Rat: Prävention statt Notreparatur

Anstatt zu warten, bis eine Leitung vollständig blockiert ist, empfehlen wir feste Wartungsintervalle. Indem Sie Ihr System beispielsweise vierteljährlich oder nach Hitzeperioden präventiv mit Watter Disinfectant spülen, halten Sie die mikrobielle Belastung unter Kontrolle und den Durchfluss stabil.

Dies minimiert das Risiko für unerwartete Stillstände und teure Instandsetzungsarbeiten an Ihrer Anlage.